Vollzeit Klapse, Teilzeit Klapse und der Wahnsinn der Realität

Ich bin wieder zuhause. Nicht nur für eine Übernachtung,nein, die Vollzeit Klapse hat mich als stabil entlassen. Wohlgemerkt stabil, nicht geheilt, weil Heilung einer schweren Depression nicht so einfach von heute auf Morgen geht. Im Gegenteil es ist eigentlich ein immerwährender Prozess des auf sich selbst achtens und sich nicht wieder in Situationen bringen lassen, die zu einem neuen Schub führen. Letztlich habe ich vor allem gelernt, dass ich mir selbst wichtiger sein sollte, mehr auf mich achten, weniger auf die Meinung und Zuneigung anderer geben. Ich habe Freunde und eine tolle Familie, aber ich muss auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die ich nicht mag und dass das in Ordnung ist, ja sogar dass ich Feinde haben kann, und auch das in Ordnung ist.

Schluss mit dem Harmoniebedürfnis. Schluss damit, everbodies darling sein zu wollen. Ab Morgen geht es in die Teilzeit Klapse, in die Tagesklinik hier in Hall. Ich nenne es “auswildern”, das langsame Gewöhnen an den “normalen” Alltag. (Der oft viel irrsinniger ist als alles, was man so in der Klapse erlebt).

Ich bin so einigen Menschen dankbar, die auch in sehr dunklen Tagen zu mir gehalten haben und es noch tun. Und ich werde weiterhin offen mit meiner Depression umgehen, weil genau das Totschweigen Menschen in die Depression treibt statt zu helfen.

Ebenso wie bestimmte bayrische Poltiker, die jetzt ein Berufsverbot in bestimmten Berufen bei Depression fordern.

Wie dumm diese Forderung ist, dürfte schon daran ersichtlich werden, dass der Pilot ja eben seine Depression zu verschleiern suchte, weil er wusste, dass das zum Ende seiner Karriere führen könnte. Wenn nun jeder mit der Gefahr des Verlusts seines Jobs wegen Depression konfrontiert ist, werden sich noch weniger Menschen behandeln lassen oder auch nur vernünftig mit ihrer Depression umgehen. Letztlich treiben solche Forderungen noch mehr Menschen zu Extremhandlungen wie Selbstmord. Danke werte Politiker für populistisches dummes Gewäsch bar jedes Verständnisses für eine sehr weit verbreitete Krankheit, die schon heute unter der ungerechten und gefährlichen Stigmatisierung leidet.

Ich werde weiter für mehr gesellschaftliche Akzeptanz von Depressionen als behandelbare und damit kontrollierbare Krankheit kämpfen. Wir sind viele und wir leisten viel, nicht wegen aber trotz unserer Depression.

Solch dumme Forderungen sollten gerade Politiker aus der Vergangenheit kennen und wissen, wohin eine solche unreflektierte Stigmatisierung führt.

Gott sei Dank scheint es in der twitternden Bevölkerung mehr intelligente und vernünftige Menschen zu geben, wie der Shitstorm wegen des Berufsverbots zeigt.

Etappensieg: Ich darf in die Tagesklinik

8 Wochen sind es nun, seitdem ich mich habe “einliefern” lassen. Zu Beginn mit sehr gemischten Gefühlen aber je länger ich hier war, um so mehr konnte ich erkennen, dass dieser Aufenthalt bitter nötig war, um Prioritäten neu zu setzen, wieder zu mir zu finden und den Weg in ein geändertes, positiveres Leben zu ebnen.

Aber jetzt habe ich ein Zwischenziel erreicht. Nächste Woche darf ich endlich nach hause und gehe dann nur noch tagsüber in eine Tagesklinik quasi als Wiedereingliederungsmassnahme. Und ich muss gestehen, was ich bislang als Charakterschwäche sah, ist eine Krankheit, die ich zwar zu bändigen gelernt habe, die aber deshalb nicht weniger belastend für mich ist, ich muss jetzt darauf achten, sie nicht wieder zurückkehren zu lassen. Das heißt zum einen permanent Medikamente zum anderen auch angelernte Verhaltensmuster zu hinterfragen und die eine oder andere liebgewonnene Angewohnheit wieder abzulegen oder auch mal Zähne zu zeigen, wo ich in der Vergangenheit viel zu schnell klein beigegeben habe oder Schuldzuweisungen unreflektiert akzeptiert habe. Ich darf und ich muss sogar auch Menschen haben, die mich nicht leiden können, auch wenn meine Harmoniesucht da kreischend aufschreit.

Und hier habe ich viele spannende, intelligente aber seelisch hart mitgenommene Menschen kennengelernt und von Ärzten und Pflegern viel Unterstützung erfahren. Es ist nicht leicht, sich selbst einzugestehen, dass man depressiv ist. Noch weniger leicht ist es, dass nach außen zu kommunizieren aber für mich war und ist das Teil meiner Therapie, mich endlich nicht mehr zu verstecken, weil ich irgendwie manchmal komisch drauf bin sondern aktiv zu daran zu arbeiten, dass ich damit umgehen lerne und meine Umwelt meine Krankheit akzeptiert. Gerade im Blick auf jüngste traurige Ereignisse ist es bitter nötig, dass Depressionen endlich offen kommuniziert werden können, ohne gleich gesellschaftliche oder ökonomische Konsequenzen fürchten zu müssen.

Depression ist eine behandelbare Erkrankung wie jede andere auch. Depression trage ich ein Leben lang mit mir, aber ich kann das Monster bändigen,wenn ich die richtigen Mittel  kenne.

Wer depressiv ist, der ist nicht schwach, er hat meist nur viel zu lange versucht, stark zu sein.

P.S.: Schmankerl am Rande für alle, die sich schon an meinem offenen Umgang mit der Depression und dem “vielen Gesurfe” in der Klapse störten. Seit heute haben wir nicht nur am Empfang sondern auch direkt auf unserer Station kostenloses Wlan. Tja, hier drin ist man moderner als draußen, wo man offene Hotspots noch mit der Lupe suchen muss.

P.P.S: Wie dankbar ich meiner Frau und meinen Kindern für ihre Unterstützung bin, Worte können das nicht wirklich ausdrücken. Ohne sie hätte ich sicher nicht die Motivation aufgebracht, die ich hatte. Das alles ist nach mir vor allem für sie und auch wie toll meine Kinder mit dem kranken Papa umgegangen sind ist einfach aaaawesome.

Nach gelungener CeBit-Premiere: Noki bereitet sich auf Crowdfunding-Kampagne vor

schloss

 

Die folgende Pressemitteilung ist es mir wert, veröffentlicht zu werden, weil dahinter ein Türschloß steckt, das in handelsübliche Schlösser integriert werden kann. Insofern genau das, was ich von Smart Home Komponenten erwarte, sie müssen ohne Handwerker installiert werden können. Bald soll dazu eine Crowdfunding Kampagne starten, die ich ganz genau beobachten werde.

 

Graz, im März 2015 –  Auf der CeBIT 2015 wurde Noki, das intelligente Türschloss der Zukunft, einem internationalen Messepublikum präsentiert. Am Stand der Wirtschaftskammer Österreich zeigte das junge Start-up aus Graz einen Prototyp des Türöffners per Smartphone. „Die Resonanz war ausgesprochen positiv“, so das Fazit von Martin Pansy, Gründer und Geschäftsführer von Noki. „Vor allem, weil Noki so unkompliziert ist. Im Gegensatz zu anderen Systemen ist kein Ausbau des vorhandenen Zylinders nötig und es wird auch nichts an der Haustür verändert.“ Noki wird einfach an der Innenseite einer Haustür auf das bereits vorhandene Schloss aufgesetzt und mit drei Schrauben sicher am Zylinder befestigt. Die Steuerung mit dem Smartphone erfolgt per Bluetooth und WiFi – in maximal drei Sekunden ist das Schloss entriegelt. Selbstverständlich kann es nach wie vor auch mit einem Schlüssel geöffnet werden. Das Produkt-Crowdfunding für Noki soll bereits in wenigen Wochen starten. Passend dazu hat Noki auch die Website überarbeitet und um einen ausführlichen FAQ-Bereich erweitert.

„Bestärkt durch den gelungenen Messeauftritt werden wir im Mai unsere Crowdfunding-Kampagne starten“, so Pansy. „Jeder, der vorab ein Noki bestellt, erhält nicht nur einen günstigeren Preis, sondern kann das Produkt auch aktiv mitgestalten. Aktuell planen wir verschiedene Produktvarianten, um das Feedback der Community in die finale Produktentwicklung zu integrieren. Die Auslieferung der ersten Exemplare ist für Herbst 2015 geplant.“

Dank Noki lässt sich die Haustür mit dem Smartphone öffnen und schließen. Für die Internetverbindung ist eine Basissstation erhältlich, die per Bluetooth mit Noki verbunden wird. Ob dauerhaft für Familienmitglieder oder vorübergehend für Feriengäste, Nachbarn und Freunde: Rechte können einfach und sicher vergeben werden, das lästige Merken von Zahlencodes entfällt. Noki lässt sich mit Android-Smartphones und dem iPhone bedienen. Dank der Funktion „Automatisch Öffnen“ erkennt das System, wann man nach Hause kommt und öffnet automatisch die Haustür. Das Smartphone kann dabei in der Hosen- oder Handtasche bleiben. Nach Verlassen der Wohnung wird die Tür automatisch wieder abgeschlossen. Bei einem Umzug lässt sich Noki wieder abnehmen, ohne Spuren zu hinterlassen. Das elegante Design wurde in Kooperation mit dem internationalen Designbüro EOOS entwickelt.

Weitere Informationen  unter: http://noki.io

War der Pilot depressiv? Sind wir Depressiven alle Mörder?

Ich habe es fast geahnt.  Noch am Tag vor der Veröffentlichung habe ich prophezeit,   dass wieder die Depression als Sündenbock herhalten müsste.  Und jetzt werfen sich die Medien wie eine Meute wild Gewordener darauf.
Deshalb hier ein Statement von mir, der ich gerade wegen Depressionen in Behandlung bin. 
Nein,  wir sind nicht alle Mörder, ja es gibt eine hohe Selbstmordrate unter Menschen mit schwerer (!) Depression. Aber Depression lässt sich behandeln und nicht jeder Depressive  hat überhaupt im engeren Sinne Todessehnsucht.
Wenn ein depressiver Suizid begeht, dann meist, weil er für sich keine Perspektive sieht UND anderen nicht mehr zur Last fallen will.

Hier jetzt alleine die Depression als verantwortlich für die Tat heran zu ziehen halte ich für unverantwortlich und gefährlich.  Selbst jetzt kann die Depression Grund gewesen sein,  oder etwas anderes.  Es stellen sich noch viel zu viele Fragen. War der Pilot zum Zeitpunkt des  Unglücks depressiv, und wenn ja,  war er in Behandlung?  Was sonst geschah in seinem Umfeld und vor allem, warum fangen sowohl Presse als auch Medien mit dem Sündenbock Spiel an  noch bevor die Untersuchungen zuende sind?
Wir sollten uns jetzt um das Leid der Familien kümmern,  von denen sicher einige auch in Depressionen geraten werden und dann mit solchen Schlagzeilen doppelt gestraft werden.
Bitte liebe Medien mehr Fakten wenige reißerische Schlagzeilen.  Vermutlich gibt es noch viele andere Fakten,  die ans Licht kommen.  Die jetzige Hexenjagd hilft weder Angehörigen noch von Depression Betroffenen.

Und zudem sollten sich gerade Medien, die sich sonst so ehern zum Qualitätsjournalismus bekennen, diesen dann auch praktizieren und sich nicht auch noch unter das Niveau der Zeitung mit den vier Buchstaben begeben und unreflektiert aus dem Netz kopieren. Aber ich sehe schon. Vermutlich wird als nächstes ans Licht kommen, dass er Egoshooter spielte und dann auch noch die gaming community abgeurteilt.
Mehr Zurückhaltung, mehr denken an die Familien der Opfer wäre längerfristig angebracht, aber sobald die Story durch ist, werdet ihr die wieder ihrem Schicksal überlassen, weil sie euch keine Nachricht mehr wert sind.

Hilfe, der Akku ist leer: Wie lassen sich Smartphone und Tablet in Zukunft aufladen?

Die panische Suche nach einer Steckdose und der hektische Griff zum Ladekabel könnten bald Geschichte sein: ob mit dem eigenen Urin oder Gas aus dem Feuerzeug, Forscher und Wissenschaftler versuchen immer wieder neue Wege zu finden, Smartphone und Co. drahtlos aufzuladen.

Standard: Smartphones kabellos mit Energie versorgen

Verschiedene Mobiltelefon-Hersteller haben sich schon vor einiger Zeit Gedanken gemacht, ihren Kunden Lösungen anzubieten. So offeriert die Marke Samsung den Nutzern des Galaxy S4 und S5 ein sogenanntes “Wireless-Charging Pad” (WPC), mit dem das Smartphone ganz einfach unterwegs geladen werden kann. Auch für das iphone 5 und 6 ist eine drahtlose Betankung mit einer Qi-Hülle (induktive Energieübertragung) möglich.

Eine weitere Alternative stellt bisher der Griff zu den Modellen Google Nexus 4, Nexus 5 sowie Nokia Lumia 920 und 1520 dar. Auch diese Handys können via WPC und/oder Qi- Technik ganz ohne Strom geladen werden.

Mehrere dieser genannten Drahtlos-Standards soll künftig das neue Samsung Galaxy S6 (erhältlich z.B. hier) unterstützen. Das Modell wird im April auf den Markt kommen und kann laut Blog-Post des Entwicklungsleiters sowohl mittels Qi-Hülle, als auch WPC geladen werden. Diese Multi-Kompatibilität soll ein drahtloses Aufladen künftig noch einfacher machen.

Zwischenlösung: Das Handy mit Zusatzakku aufladen

Neben den oben vorgestellten Lademöglichkeiten gibt es heute zudem die Option, die Laufzeit des Smartphones mit sogenannten Zusatzakkus oder auch Power-Akkupacks, wie z.B. von Mugen oder ZeroLemon, zu verlängern. Hier kann man sich je nach Vorliebe für eine von zwei möglichen Varianten entscheiden: entweder für ein Modell, das sich ins Smartphone-Case integrieren lässt; oder für einen separaten Akku, der via Kabel mit dem Handy verbunden werden kann.

Zusatzakkus für Smartphones und Tablets lassen sich mitunter auch mit Solarenergie betanken. Dies dient jedoch eher nur einer kurzen Verlängerung und ist nicht geeignet, Smartphone oder Tablet länger am Laufen zu halten.

Zukunftsmusik: Energie tanken mit Urin oder Feuerzeuggas

Natürlich gibt es auch in Puncto Akkutechnologien von Smartphones einiges an Kuriositäten. „Ich habe es im Urin“ bekommt hier eine gänzliche neue Bedeutung: laut britischen Forschern soll der nämlich, mittels verschiedener Bakterienkulturen, das Smartphone laden können. Zumindest solange, dass es für eine schnelle Runde surfen oder eine SMS reiche, so die Wissenschaftler. Bill Gates, der das Projekt finanziell unterstützt, scheint von einem Erfolg überzeugt zu sein. Wie das Ganze im Alltag funktionieren soll, bleibt fraglich.

Vielversprechender ist da die Idee des Dresdner Start-up Unternehmens eZelleron. Mit dem sogenannten „Kraftwerk“, das voraussichtlich ab Dezember auf dem Markt erhältlich ist, soll es möglich sein, das Handy mittels Feuerzeug- oder Campinggas zu laden. Ein handelsüblicher USB-Anschluss verbindet dann das Smartphone mit dem Gastank und sorgt für einen Energieschub egal wann, egal wo.

Es geht aufwärts. Zwischenstand aus der Klapse

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Ich war das vergangene Wochenende daheim. Und das mit Übernachtung. In der Klapse nennt man das “Belastungsprobe” und sie soll zeigen, ob man mittlerweile wieder mit der Welt da draußen zurecht kommt. Für mich ist die Antwort ein klares ja. Es war so schön wieder mal aktiver Bestandteil der Familie zu sein, und ganz ohne düstere Gedanken zwei Tage mit den Lieben zu verbringen. Zwar war am zweiten Tag der Spielenachmittag überraschend anstrengend. Aber mein Selbstschutzmechanismus ist tatsächlich angesprungen und ich habe mich rechtzeitig zurückgezogen.

Für mich ist das Signal meiner Therapie ein eindeutig positives. Ich gehöre zu den 30%, bei denen das erste Medikament bereits das richtige ist. Somit lässt mich mein schwarzer Hund so weit in Ruhe, dass ich nachdenken kann und Veränderungen auf den Weg bringen. Und eigentlich lassen sich die auf zwei Punkte zusammenfassen.  Schluß mit Perfektionismus und schluß mit zu allem ja sagen.

Je mehr die Depression mit erfasst hat umso mehr wollte ich es allen recht machen und umgekehrt. Das muss eine Ende haben und deshalb werde ich nochmals Verantwortungen und Rollen jenseits von Beruf und Familie reduzieren.

Aber auch mein Bild von mir selbst hatte durch die Depression gelitten. Ich muss auch lernen, mich mit meinen Fehlern und Defiziten genau so zu akzeptieren wie mit meinen Talenten und Begabungen. Das haben mir das Korbflechten und die ersten Malversuche seit Jahren wieder gezeigt. Es ist ein schmerzhafter Prozess, sich auch die eigenen Fehler einzugestehen aber unbedingt nötig, denn jeder macht Fehler, der Umgang sollte aber ein gütiger sein, wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann werde ich jetzt den Dreiklang nutzen, den mir mein Therapeut ans Herz gelegt hat. Erkennen, nicht tadeln, ändern.

Es geht aufwärts. Langsam aber stetig, aber ich muss noch einiges an neuen Verhaltensmustern lernen, bis ich auch selbst wieder das Gefühl habe, für die Welt da draußen fit zu sein.

Und nochmal der Aufruf an meine Geschlechtsgenossen. Depression ist kein Versagen sondern eine Krankheit. Also lasst euch helfen, bevor es zu spät ist.

Und zudem, danke allen meinen Followern, Friends und Lesern auf Facebook, Twitter und hier im Blog, der Zuspruch für meinen offenen Umgang mit der Depression und der Therapie ist durchweg auf positives bis sehr positives Echo gestossen. Für mich ein Signal, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Und wenn ich das ganze überstanden habe und wieder stabil bin, dann will ich dafür kämpfen, dass Depression endlich ihr Stigma verliert und gesehen wird, wie jede andere Krankheit. Ich werde meinen schwarzen Hund mein Leben lang bei mir haben. Aber bisher hat er mich dressiert, jetzt dressiere ich ihn.

 

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Der Depression eine Stimme verleihen: Die Seite Meine Depression geht an den Start

Nachdem auf Twitter ja dank Jana Seelig aka @isayshotgun und dem Hashtag #notjustsad  mit 140 Zeichen tausende von Menschen ihrer Depression einen Raum, eine Stimme verliehen ist es nur konsequent, dass jetzt eine Seite an den Start geht, auf der von Depressionen betroffene Menschen komplett anonym beschreiben können, wie sie ihre Depression erleben oder die Depression eines geliebten Menschen.
All jenen, die der Depression eine Stimme geben und sie aus der Stigma Ecke hin zu einer öffentlich anerkannten Krankheit bringen wollen, sei http://meinedepression.tumblr.com/ ans Herz gelegt, und dort auch beizutragen. Auf der Plattform kann man bereits jetzt erste Erfahrungsberichte Betroffener lesen und ich wünsche mir sehr, dass auch diese Initiative so abhebt wie es Janas #notjustsad damals tat und viele dazu beitragen!