Dein Gedanke ist meine Realität

Wir leben im Autopilotmodus. Und die meiste Zeit ist er uns überhaupt nicht bewußt. Es gibt kleine, lichte Momente wie Brüche in der Zeit. Diese Momente fördern versteckte Wünsche, Träume, Ziele hervor. Aber leider tritt sehr schnell unser innerer Richter auf den Plan, erklärt uns die Unsinnigkeit unserer Fantasien, die Unmöglichkeit unserer Träume.

Ich rede hier nicht von den Dingen, die uns eine scheinbare Zufriedenheit bieten wie das neueste Smartphone, das SUV, das größer, schimmernder, glänzender ist als das des Nachbarn.… den ganzen Text lesen

Alleine mit meinen Gedanken

Wenn ich beantworten müsste, wo die gefährlichsten Monster lauern, wo der schwarze Hund am lautesten bellt, wäre die korrekte Antwort: Stets, wenn ich alleine bin, in der Stille und der Unbeweglichkeit des Moments gefangen. Es kann ein einsamer Abend in irgendeinem Hotel in irgendeiner Stadt sein. Ein einsamer Nachmittag zuhause, wo um mich geschäftige Hektik herrscht aber meine Seele in sich selbst gefangen die Gedanken auf Rundreise durch das schwarze Loch meiner Depression schickt.… den ganzen Text lesen

Ich tick vielleicht nicht richtig, aber ich bin keine Bombe.

Viele mir nahe stehende Menschen haben schon immer gewußt, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Aber mit dem Suizidversuch scheint es plötzlich auch Menschen zu geben, die bei jeder Äußerung, die nicht abrundtief positiv ist, den Verdacht  haben, ich wolle mich vom nächsten Dach stürzen.

Dass ich weiterhin depressiv bin, hat nichts damit zu tun, dass ich suizidal wäre. Im Gegenteil. Nie war ich mir der Risiken mehr bewußt und vermeide sie, so gut es geht.… den ganzen Text lesen

Es ist an der Zeit, einmal danke zu sagen.

Depression abzugeben“ war für mich kein Buch, das ich wegen des Geldes geschrieben habe. Es war auch kein Buch, mit dem ich Ruhm und Ehre zu erlangen gedenke. „Depression abzugeben“ ist meine Geschichte, ein Stück Wahrheit, verpackt zwischen zwei Buchdeckeln, niedergeschrieben auf 432 Seiten.

Und es war ein schwerer Schritt, so sehr in die Öffentlichkeit zu gehen, mich so sehr für andere Menschen zu öffnen. Aber letztlich war das Öffnen meiner Seele, meines Wesens für mich der wichtigste Schritt zur Heilung.… den ganzen Text lesen

Leseprobe Band II von „Depression abzugeben“

Ich weiß weder, ob mein jetziger Verlag Interesse an einer Fortsetzung haben wird noch, ob sich ein anderer Verlag findet. Aber das ficht mich nicht an, bereitet mir doch das Schreiben an sich Freude. Hier also für alle, die nach der Lektüre von „Depression abzugeben“ etwas weiteres Futter wollen eine kleine Leseprobe von Band zwei, der im Moment den Arbeitstitel „Freilandhaltung“ trägt.

Sie sind entlassen
Ich habe überlebt. Drei Kliniken, drei Versuche, mir auf die Schliche zu kommen, meine Krankheit zu erkennen, zu verstehen, zu heilen.… den ganzen Text lesen

Das Gefühl kein Gefühl mehr haben zu dürfen

Ich bin Informatiker (glauben viele). Ein Fakt, der bei vielen Menschen, die mich kennenlernen ein Füllhorn von Klischees über mich ausschüttet. Zahlenversessen, der Logik verpflichtet, emotionaler Krüppel, künstlerisch untalentiert, gefühlskalt.

Falsch, alles falsch. Und viele davon verletzend überdies. Was in mir abläuft, wenn ich nicht die verstörende Stile der gefühlsleeren depressiven Episode verspüre, ist alles andere als gefühlskalt, oder emotional verkrüppelt. Das einzige, das sich mit der digitalen Welt des Informatikers vergleichen lässt, ist das massive Pendeln zwischen zwei Gefühlswelten.… den ganzen Text lesen

Es war die Angst und nicht die Depression

Depression. Meine Diagnose. Mein persönliches Monster. So zumindest dachte ich. Einer Eingebung folgend hab ich aber Anfang des Jahres eigeninitiativ bei meinem Hausarzt nach einem angstlösenden Medikament gefragt. Schliesslich hatte mich mein Therapeut beständig auf meine Angststörung therapiert.
Tatsächlich hat es geholfen und hilft immer noch. Ich kann sagen, so angstfrei und entspannt habe ich mich noch selten gefühlt. Zumal ich parallel in einem neuen Team beginnen durfte, in dem ich mich unglaublich wohl fühle und Dinge tue, die mir Freude bereiten.… den ganzen Text lesen

Heute erscheint „Depression abzugeben“

Es ist soweit. Zwar hatten viele große Versender und Buchhandlungen „Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse
“ bereits seit Beginn der Woche auf Lager. Heute aber ist der offizielle Erscheinungstermin meines Sachbuchs über meine Aufenthalte in der Psychiatrie und was ich dort an traurigem wie lustigem, an beängstigendem wie ermutigendem erlebt habe.

Und diejenigen, die bereits vorab ein Exemplar bekommen haben senden mir überwiegend ein sehr positives Feedback. Das freut mich sehr, denn die Botschaft des Buchs ist mir sehr wichtig.… den ganzen Text lesen